Qualitätsmanagement

Akkreditierung: Was ist wichtig?

Die Akkreditierung eines Studienprogramms, also seine Qualitätsprüfung durch ein externes Peer-Review-Verfahren, gehört bei MBA-Studiengängen schon lange zum guten Ton. Durch den Bologna-Prozess ist die Akkreditierung zu einem festen Bestandteil der Qualitätsprüfung geworden, insbesondere was die Sicherstellung der Wissenschaftlichkeit betrifft. Unser Programm ist seit März 2010 durch die renommierte, nationale Akkreditierungsagentur ACQUIN akkreditiert. Auszüge aus dem Bericht finden Sie unter "Aktuelles", die Zusammenfassung hier.

 

Wir sind zwar ein bereits ausgewiesenes internationales Programm, doch wir streben nach der sehr erfolgreichen nationalen nun auch eine internationale Akkreditierung an. Sie benötigt allerdings einen deutlich längeren Vorlauf.

Wie wird die Qualität der Lehre sichergestellt?

Unseren Erfolg verdanken wir nicht zuletzt unserem besonderen Qualitätssicherungssystem. Zum einen achten wir bereits bei der Auswahl unserer Professoren und Lehrbeauftragten, die alle aktiv in der Lehre tätig sind, genauestens darauf, dass sie unsere hohen Qualitätsansprüche erfüllen. Zum anderen können durch die Evaluation jeder einzelnen Lehrveranstaltung durch die Studierenden Qualitätsverbesserungen laufend umgesetzt werden. Auch der Beirat der ESB Business School Reutlingen und der Firmenförderverein sind an dem permanenten Qualitätsmonitoring beteiligt. Sie sorgen dafür, dass aktuelle praktische Fragestellungen aus den Unternehmen in die Lehrveranstaltungen einfließen. So wird der starke Praxisbezug, vor allem aber auch die Aktualität der Lehrinhalte gewährleistet.

Was macht einen MBA Abschluss wertvoll?

Der MBA ist eine Führungsausbildung, keine eigentliche Fachausbildung.

Im MBA durchlaufen die Studierenden sechzehn Fächer mit nahezu gleicher Gewichtung, da alle für den generalistischen Manager wichtig sind im Gesamtsystem "Unternehmung". Dazu ergänzend liegt der Fokus des MBA-Studiums in der disziplinübergreifenden Perspektive und der praktischen Anwendbarkeit der erworbenen Kompetenzen.

Ein solides MBA-Studium vermittelt daher eine integrative Managementsicht, zu der zivile Führungs– und Sozialkompetenzen in projekt– und praxisorientierten Modulen gehören. Wir machen das vor allem in der Präsenzphase, dort heißt es: Gruppenarbeit vertieft die Soft Skills.

Der Titel MBA genießt zudem enorme internationale Bekanntheit und ist bei vielen Arbeitgebern eine der Grundvoraussetzungen für die Besetzung von leitenden Positionen.

Welche Fähigkeiten bringen Offiziere gegenüber zivilen Studenten mit?

Offiziere unterscheiden sich von zivilen Studenten in einigen Punkten, die sich aus den Vorerfahrungen und der Vorauswahl der Offiziere ergeben.

Jeder Offizierbewerber unterzieht sich beim ACFüKrBw einem Check, bei dem wichtige Eigenschaften herausgefiltert werden: Intelligenz, Stressbelastbarkeit, Teamgeist, Führungspotenzial, Leistungsmotivation, Persönlichkeitsstabilität und vieles andere mehr.

Diese Eigenschaften – kurz: Managementeigenschaften – bringen Offiziere also bereits mit, denn sie werden dann auch noch in der Bundeswehr trainiert. Das haben Offiziere oft ihren zivilen Mitbewerbern voraus.

Die Normen und Werte Insbesondere die klassischen Offizierstugenden wie

  • Belastbarkeit,
  • Einsatzbereitschaft,
  • Loyalität,
  • Schnelligkeit in der Entscheidung,
  • aber auch solche nur scheinbar selbstverständlichen Eigenschaften wie Höflichkeit und Umgangsformen sind es,

die Offiziere zu besonderen Führungskräften machen.

Die Ausbildung Offiziere haben bereits eine Ausbildung in Führung, Logistik, Strategie und Taktik, Projektmanagement, Organisation, Verwaltung und anderen Fachgebieten Hier handelt es sich um wichtige Kenntnisse, über die auch ein ziviler Manager verfügen muss.

Wir sagen: Daher müssen sie ein gesondertes Programm bekommen, das auf ihre Situation passgenau zugeschnitten ist. Wir halten nichts davon, vorgefertigte Standardprogramme auf Offiziere überzustülpen.

Welche Kompetenzen werden weiterentwickelt?

Wir haben in einer umfassenden Befragung von Alumni der Bundeswehruniversitäten und von Unternehmen deren Anforderungen an Manager herausgefiltert.

Nach diesen Kriterien wurde der MBA International Management für Offiziere gestaltet.  

Diese Befragung ergab, dass die Alumni sich ein "Auffrischen" bzw. eine Erweiterung ihrer Studienkenntnisse vor dem Eintritt ins zivile Berufsleben gewünscht hätten. Also sorgen wir mit aktuellen Fachinhalten zum einen für das “Auffrischen“.

Unser eigentlicher Schwerpunkt ergänzt: Das Programm ermöglicht eine breit angelegte Management-Ausbildung. So machen wir in diesem Programm die Offiziere aller Fachrichtungen fit für die Übernahme von Verantwortung in der zivilen Wirtschaft. Dazu knüpfen wir am Wissen, den Erfahrungen und der Ausbildung der Offiziere an. Dort, wo wir aufgrund der Befragungen, aber auch aufgrund eigener Erfahrungen Lücken oder Anpassungsbedarf sehen, füllen wir das mit Inhalten.